14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

GE Energy: Mehr als 5.000 weltweit errichtete Anlagen der 1,5 MW-Klasse

Technischer Fortschritt durch ständig wachsende Erfahrung

Salzbergen, November 2006. GE Energy hat mehr als 5.000 Anlagen der 1,5 MW-Klasse errichtet. Damit ist die 1,5 MW-Anlage von GE eine der am meisten verkauften Windenergieanlagen (WEA) der Megawattklasse weltweit.

"Unsere 1,5 MW-Technologie hat sich in nahezu jedem Umfeld und unter fast jeden Wind- oder Klimabedingungen der Welt bewährt. Wenn wir mit der 5.000-sten Installation dieser Anlage einen Meilenstein feiern, bedeutet dies gleichzeitig, dass wir weiterhin in technologische Verbesserungen investieren. Verbesserungen, die auf einer umfassenden Erfahrung mit der bereits errichteten Anlagenflotte basieren, und die in einer noch höheren Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit resultieren werden", sagte Victor Abate, Vice President (Renewable Energy ) bei GE Energy.

Die erste 1,5 MW-Anlage wurde 1996 in Deutschland errichtet. Im Jahr 2002 wurde die Technologie von GE im Rahmen der Akquisition der Windenergiesparte von Enron übernommen. Seither hat GE sein technisches Team auf diesem Gebiet verdreifacht und wertvolle Erfahrungen aus anderen Geschäftsbereichen, wie GE Aviation (Luftfahrt), GE Transportation (Transport), GE Oil & Gas (Öl & Gas), GE Plastics (Kunststoffe) und GE Global Research (Weltweite Forschungszentren von GE) eingebracht.

Ein großer Teil des Auftragsvolumens für die 1,5 MW-Klasse kommt aus den USA, wo es für die Windindustrie nach Verlängerung des Production Tax Credit (PTC) bis Ende 2005 einen regelrechten Boom gegeben hat. GE erwartet für 2006 und 2007 die Auslieferung von mehr als 5.000 Anlagen der 1,5 MW-Klasse weltweit und rechnet zudem damit, dass bis Ende 2008 rund um den Globus 10.000 dieser Anlagen in Betrieb sein werden.

Im letzten Jahr erweiterte GE die 1,5 MW-Klasse um die 1,5xle-Anlage, die speziell für Schwachwindbereiche entwickelt wurde. Damit ist die 1,5 MW-Technologie jetzt mit passenden Rotordurchmessern für jede IEC- Typenklasse verfügbar.

Der Rotordurchmesser für die 1,5 MW-Anlage wurde auf 82,5 Meter erhöht. Größere Rotoren und Verbesserungen an der Anlagensteuerung haben dazu beigetragen, dass sowohl Leistungsausnutzung als auch Verfügbarkeit erhöht werden konnten.

Weitere Optimierungen der 1,5 MW-Klasse während der letzten Jahre beinhalteten:

Innovationen in der Leistungselektronik, wie z.B. WindCONTROL, ein Programm, das wie ein konventionelles Kraftwerk die Stromspannung und Leistungsregelung überwacht, oder WindRIDE-THRU, mit dessen Hilfe Anlagen auch während Netzschwankungen in Betrieb bleiben können. WindRIDE-THRU besteht aus zwei Leistungskomponenten: Low Voltage Ride- Thru und Zero Voltage Ride-Thru.

eine nochmalige Verbesserung der Netzintegration, inklusive WindFREE Reactive Power Control, das sogar bei vollkommener Windstille kontrollierte Blindleistung ins Netz einspeist.

das Cold Weather Extreme-Paket, das den Betrieb der Anlage auch bei Temperaturen bis -30° C erlaubt und eine Überlebenstemperatur von -40° C gewährleistet.

ein modulares Turmkonzept, das es ermöglicht, Anlagen flexibel mit Nabenhöhen von 62 bis 100 Metern zu errichten, um projektspezifische Auflagen besser zu erfüllen.


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Quelle/Aussendung: GE Energy - Sparte Windenergie