14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Prober: Für mehr Mut bei erneuerbarer Energie!

VP-Resolution im NÖ Landtag für Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Novellierung des Ökostromgesetzes

St. Pölten (NÖI) - "Das Land Niederösterreich nimmt im Bereich der erneuerbaren Energien eine Vorreiterrolle ein. Das NÖ-Ziel ist es, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiebedarf von 25 auf 50 Prozent zu verdoppeln. Erneuerbare Energieträger verringern die Luftverschmutzung und die Treibhausgasemissionen und unterstützen die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen. Niederösterreich und der zuständige Landesrat Josef Plank setzen daher voll auf erneuerbare Energieträger", sagt VP-Landtagsabgeordneter Sepp Prober.

"Jüngste Berichte zum Thema Klimawandel zeigen, dass jetzt konsequentes und nachhaltiges Handeln notwendig ist. So hat laut Weltklimabericht die Menschheit nur mehr bis zum Jahr 2020 Zeit, um durch Einführung effizienter Technologien eine Klimakatastrophe zu verhindern. Aus diesem Grund braucht es mehr Mut im Bereich der erneuerbaren Energieträger. Nachhaltigkeit muss oberste Maxime sein, auch im Bereich der Elektrizitätswirtschaft. Aus diesem Grund wird die VP NÖ heute im Landtag eine Resolution einbringen mit der Aufforderung, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten, deren Aufgabe es sein soll, Vorschläge für eine Novellierung des Ökostromgesetzes auszuarbeiten und der Bundesregierung vorzulegen", so Prober.

"Eine Novellierung ist dringend notwendig. Denn das Ökostromgesetz 2002 hat für enorme Investitionen gesorgt. So wird etwa der österreichweite Anteil des Ökostroms (ohne Wasserkraft) von ursprünglich 1,2 Prozent im Jahr 2003 bis Ende 2007 auf etwa 8,8 Prozent ansteigen. Niederösterreich hat einen nicht unbeträchtlichen Teil zur Steigerung des Ökostroms beigetragen. Mit der Ökostromgesetznovelle 2006 wurde diese erfreuliche Entwicklung allerdings gebremst, weil die Mittel für neue Anlagen gedeckelt und die Einspeisetarife nicht in der erforderlichen Höhe festgesetzt wurden. Eine erneute Novellierung ist daher unbedingt erforderlich", so Prober.

Aussendung und Rückfragehinweis: VP Niederösterreich