14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Österreichs Umweltreferenten fordern neues Ökostromgesetz

Schulterschluss über Parteidenken hinweg beweisen Plank, Anschober und Wegscheider

Ökostrom ist kein Preistreiber, sondern eine Zukunftstechnologie

Anfang Februar haben die Landesräte Josef Plank (ÖVP NÖ), Rudolf Anschober (Grüne OÖ) und Manfred Wegscheider (SPÖ Steiermark) in einer gemeinsamen Pressekonferenz ein attraktives Ökostromgesetz gefordert. Anschober meinte, das seit 2006 bestehende Gesetz sei in Wahrheit ein desaströses "Ökostromverhinderungsgesetz". Wegscheider führte aus, wenn nichts passiere, werde nicht nur Wertschöpfung verloren und der Anschluss verpasst, sondern werde Österreich zu den Letzten gehören.

Es sei Zeit für einen nationalen Schulterschluss in der Klima- und Energiepolitik, betonte dabei Plank. Das einheitliche Vorgehen sei nötig, weil viele positive Auswirkungen gar nicht diskutiert würden. Die 136.000 neuen Arbeitsplätze durch das deutsche, mittlerweile von 40 Ländern übernommene Modell, wären auch in Österreich möglich. Zudem seien Klima- und Energiepolitik vor allem in Bezug auf Versorgungssicherheit eng miteinander verschränkt. Ziel müsse es sein, in der Energieversorgung möglichst stark auf eigenen Beinen zu stehen.

Weiterführende Links

Zur Original-Presseaussendung der Umweltlandesräte