14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Überholen Wind und Sonne bis 2025 die konventionellen Energieträger?

Zwischen 23 bis 65 Prozent der weltweiten Stromproduktion wird 2025 aus Windkraft und Sonnenenergie stammen

Dies ist das Resultat einer Studie der Energy Watch Group, einem unabhängigen Zusammenschluss europäischer Wissenschaftler und Parlamentarier. Wie gross der tatsächliche Anteil sein wird, hängt einerseits von der Grösse des Verbrauchszuwachses, andererseits vom künftigen Wachstum der Windbranche ab. Wächst die Windbranche so weiter wie in den vergangenen zehn Jahren und bleibt der Stomkonsum hoch, so werden Wind und Sonne gemäss dem Szenario A der Studie 2025 die konventionellen Energieträger überholen. Wer hohe Wachstumsprognosen für unrealistisch hält, wird in der Studie an die zahlreichen falschen Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) erinnert. Immer wieder musste die IEA ihre Zahlen zum weltweiten Windenergiewachstum nach oben korrigieren, weil sie in kurzer Zeit von der Realität überholt wurden. Studienautor Rudolf Rechsteiner identifiziert 16 Schlüsselfaktoren des Erfolgs der Windenergie, darunter die kostenlose, unerschöpfliche und dezentral verfügbare Primärenergiequelle, die stabilen Kosten während der Lebensdauer der Anlagen, die Umweltvorteile und die aufgrund der Lernkurve zu erwartenden Kostenreduktionen. Nicht zuletzt schafft Windenergie Arbeitsplätze und Einkommen insbesondere auch in Randregionen.

Weiterführende Links

Download Windenergiestudie (englisch)


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Quelle und weitere Infos: Schweizer Windenergievereinigung Suisse Eole & Suisse Eole Newsletter - www.wind-energie.ch