14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Stromproduktion der WEB Windenergie AG 2009

Das Ergebnis liegt 5 Prozentpunkte unter der Prognose

397.644.746 kWh Jahresproduktion

Mit Jahresende wurden 94,45 Prozent des Produktionszieles für 2009 verzeichnet. Die gesamte Jahresproduktion von 397.644.746 kWh liegt damit deutlich hinter den Prognosen. Dies bedeutet gleichzeitig nicht nur einen Minderertrag bei der Produktion von Ökostrom, sondern unerfreulicherweise auch einen Fehlbetrag im Ergebnis 2009 von rund 1,5 Mio. Euro. Abweichungen in diesem Ausmaß können aber im langjährigen Durchschnitt immer wieder vorkommen. Das unterdurchschnittliche Windjahr zeichnete sich bereits im Jänner ab, als deutlich geringere Produktionszahlen als in den Jahren zuvor auf den Zählern der Windkraftanlagen abzulesen waren.

Herbst 2009 - Windkraft

Nur die erste Oktoberhälfte brachte aufgrund einiger Sturmwetterlagen hervorragende Produktionszahlen. Besonders der Wintereinbruch in der ersten Dekade des Oktobers sorgte für hervorragende Windverhältnisse. Im November herrschten zwischen den verschiedenen WEB-Standorten extrem unterschiedliche Windverhältnisse. Auch der Dezember blieb aufgrund fehlender Starkwindphasen deutlich hinter den Erwartungen. Die höchsten Dezember-Erträge lieferte, so wie bereits im Vormonat, der französische Windpark Vauvillers. Nahezu alle weiteren Standorte blieben mit der Produktion leicht hinter den Erwartungen, wobei die Anlagen in Österreich etwas bessere Ergebnisse erzielten, als jene in Deutschland. Mit lediglich 69 % des linearen Plansolls litten die Anlagen in der Tschechischen Republik am stärksten unter der Dezember-Flaute.

Herbst 2009 - Wasserkraft

Das Kraftwerk Eberbach verzeichnete den gesamten Herbst über massiven Wassermangel. Zusätzlich ist die Unterstufe aufgrund eines Generatorschadens außer Betrieb. Durch Revitalisierungsarbeiten generierte auch das Wasserkraftwerk Neubruck im letzten Quartal nur sehr wenig Strom. Das Wasserkraftwerk Imst lieferte im Herbst 2009 die erfreulichsten Produktionszahlen.


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Quelle/Aussendung: WEB Windenergie AG