14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Erster Wald-Windpark Bayerns

REWAG investiert in Windkraft

"22,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom wird die REWAG ab Ende 2010 jährlich aus der Luft ernten", so REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. "Damit können rund 7.500 Haushalte mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt werden." Denn die REWAG erwirbt den ersten Wald-Windpark Bayerns. Die REWAG investiert über 18 Millionen Euro in das Projekt und entlastet die Umwelt damit um jährlich 17.500 Tonnen Kohlendioxid (CO2).

Der Windpark soll Ende 2010 in Betrieb gehen. Der Bau der Anlage in den Gemeinden Regnitzlosau und Gattendorf im Landkreis Hof hat bereits begonnen: Auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten errichtet Ostwind derzeit die Fundamente und Türme für fünf Windräder. Benötigt wird dazu nicht mehr als ein Hektar Forstfläche, die an anderer Stelle wieder mit Wald auszugleichen ist. Die Nabenhöhe der Anlagen des Typs Enercon E82 wird 138 Meter betragen, der Durchmesser der Rotoren 82 Meter. Gemeinsam bringen es die Turbinen auf eine Leistung von 10 Megawatt. Die jährlich erwartbare Stromernte daraus beträgt 22,5 Millionen Kilowattstunden, was einer Ersparnis von 17.500 Tonnen CO2 entspricht. Wald-Windparks Die moderne Technik ermöglicht eine wirtschaftliche Windenergie-Nutzung auch im Wald. Schall und Schattenwurf sowie sämtliche natur- und umweltrelevanten Fragen werden im Genehmigungsverfahren nach dem BundesImmissionsSchutzgesetz (BImSchG) überprüft. So ist gewährleistet, dass nicht nur Fauna und Flora, sondern die Umwelt insgesamt geschont werden. Im Umfeld einer Windkraftanlage bleibt der Wald vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsgebiet für den Menschen. Zudem ergibt sich für private und öffentliche Waldbesitzer und Kommunen ein neues Wertschöpfungspotenzial.


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Quelle: oekonews - Erste Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit