14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Sauberer Strom aus Windrad für die Wiener Hauptkläranlage

ebswien spart jährlich 600.000 Kilogramm CO2 durch erneuerbare Energieträger

Feuer, Wasser und jetzt auch noch Luft nutzt die ebswien Hauptkläranlage, um der Erde schädliche Treibhausgase zu ersparen. Schon bald liefert in Simmering nun auch ein Windrad umweltfreundliche Energie. "Die Forcierung erneuerbarer Energieträger ist ein wesentlicher Teil der Wiener Klimastrategie und ein Eckpfeiler des KliP II", betont Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima.

Das neue Windrad - ganz genau eigentlich eine Kleinwindkraftanlage - wird eine Gesamthöhe von 23 Meter haben, der Rotor einen Durchmesser von 8,5 Meter. Um Strom zu gewinnen, wird die Bewegungsenergie des Windes von drei Rotorblättern in eine Drehbewegung gewandelt, die einen Generator antreibt - ähnlich wie bei einem ganz normalen Fahrraddynamo. Die Kleinwindkraftanlage wird so viel sauberen Strom erzeugen, wie für die Beleuchtung der 3.500 Meter langen Kollektorgänge im "Keller" des 420.000 m2 großen Anlagengeländes verbraucht werden.


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