14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Weltweiter Tag des Wassers: Windenergie spart Wasser

Zum Anlass des weltweiten Tag des Wassers berichtet das Global Wind Energy Council (GWEC): Die Erzeugung von Windenergie verbraucht weniger Wasser als der Großteil der anderen Energieerzeugungstechnologien.

Die Windkraftindustrie apelliert an die politischen Entscheidungsträger, dies bei ihren Entscheidungen zur weltweiten Energieinfrastruktur der kommenden Jahrzehnte zu beachten. “Wie die UN heute aufzeigt, ist Wasserknappheit in vielen Teilen der Erde zu einem dringendem Problem geworden und der Klimawandel treibt dies noch voran,” sagt Steve Sawyer, Generalsekretät der GWEC. “Windenergie kann zur Erhaltung der wichtigen Wasserressourcen beitragen. Im Gegensatz zu anderen Energiequellen, für die eine große Menge an Wasser verbraucht wird, benötigt die Erzeugung von Windenergie kein Wasser.”

Bedarf steigt stetig

Ungefähr 40% der Weltbevölkerung lebt bereits jetzt schon in wasserarmen Gebieten und durch den kontinuierlich steigenden Verbrauch schwindet die Wasserverfügbarkeit weiter dramatisch. Der hohe Wasserverbrauch konventioneller Energieerzeugung in Zusammenhang mit dem steigenden Energiebedarf wird diese Situation noch verschärfen. Folglich wird 2030 der weltweite Wasserbedarf die Verfügbarkeit um 40% übersteigen. (Quelle: 2030 Water Resource Group: Charting our water future – Economic frameworks to inform decision-making, 2009)

Erzeugung von Windenergie bewahrt Wasserressourcen

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Laut einer Studie von Vestas Wind Systems A/S bewahrt die Windenergieerzeugung die Wasserressourcen und kann dazu beitragen den Wassermangel zu verringern. Während konventionelle Fossil- und Atomkraftwerke viel Wasser für die Kühlung und Dampferzeugung benötigen, verbrauchen Windkraftanlagen praktisch kein Wasser. Folglich können durch die Windkraft mehr als 2000 Liter Wasser pro MWh Strom eingespart werden.

Die Studie zeigt auch, dass in vielen Teile der Erde, die mit Wasserknappheit konfrontiert sind oder werden, gleichzeitig gute Windverhältnisse herrschen. Die Nutzung dieser erneuerbaren Ressource würde nicht nur viele Vorteile für die Wirtschaft und den Klimawandel bringen, sondern auch die Bewahrung der Wasserressourcen unterstützen. “Um den Klimawandel in Grenzen zu halten muss der Energiesektor nicht nur CO2-frei werden, sondern auch seinen Wasserverbrauch dramatisch reduzieren. Windenergie bietet eine nachhaltige Lösung für beide dieser Probleme,” so Sawyer abschließend.

Weiterführende Links

Homepage zum weltweiten Tag des Wassers
Informationen zur Studie von Vestas
Homepage der GWEC