14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Atomstrom – Check der heimischen Energieversorgungsunternehmen

Die Kärtner KELAG, die Tiroler TIWAG und die Verbund AG, setzen weiter auf Atomstorm-Importe!

© Greenpeace
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Greenpeace und Global 2000 untersuchten die heimischen Energieversorgungsunternehmen hinsichtlich ihres Strom-Mix. Dabei schnitten die KELAG, die TIWAG und die Verbund AG besonders schlecht ab. Trotz der großen Ablehnung der österreichischen Bevölkerung zum Thema Atomstrom, zeigen diese Versorgungsunternehmen keine Ambitionen den Import von Atomstrom abzudrehen. Deshalb braucht es laut Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof, braucht es so schnell wie möglich ein Importverbot für Atomstrom.

„Es ist ein wichtiges Signal, dass dies Energieunternehmen ernst machen und dem Atomstrom den Rücken kehren“, führt Reinhard Uhrig, Energiesprecher von Global 2000 an. Damit sind vor allem die Ökostromanbieter Ökostrom AG und AAE Naturstrom gemeint. Diese beide liefern ihren Kunden Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern. Dass es für konventionelle Energieanbieter auch möglich ist auf Atomstrom zu verzichten, belegen die BEWAG, die EVN, die Wien Energie, die Salzburg AG und die Energie Steiermark. Diese konnten nachweisen, dass ihr Strom-Mix frei von Atomstrom ist. Als generelle Forderung der Umweltschützer gilt, dass der Import von Atomstorm gesetzlich verboten werden muss.

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Presseaussendung
Greenpeace
Global 2000