14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Windenergie im Burgenland: EIB finanziert Anlagenbau der BEWAG

Das Burgenland verstärkt den Ausbau an erneuerbaren Energien

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Die Europäische Investitionsbank (EIB) finanziert gemeinsam mit der österreichischen UniCedit Leasing die zweite Windenergie Initiative der BEWAG in Höhe von 200 Mio. Euro. Fördergrund ist der Ausbau von drei neuen Windparks mit einer Kapazität von insgesamt 198 MW. Geplante Installation bis 2013. Mit ausschlaggebend für das Engagement der EIB war, dass erstmals eine kommerzielle Windturbine mit einer Leistung von 7,5 MW zum Einsatz kommt. Daneben verteilt sich die Finanzierung auf weitere Windparks mit einer gesamten Leistung von 190 MW.

Wilhelm Molterer, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Das Burgenland ist beispielhaft, sowohl was den Umfang des aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenen Stroms angeht als auch was den hohen Technologiegrad bei der Stromerzeugung betrifft. Hieran hat die BEWAG maßgeblichen Anteil. Das macht sie zu einem idealen Partner für die EIB, die mit ihren Finanzierungen die weitere Entwicklung dieses Sektors in Europa gezielt unterstützt.“

Landesrat Helmut Bieler: „Als wir vor vielen Jahren die Stromautarkie des Burgenlandes bis zum Jahr 2013 formuliert haben, wurden wir von vielen belächelt. Bis 2003 hatte Burgenland fast keine eigene Stromproduktion. Heute produzieren wir 10 Prozent des Strombedarfs unseres Landes aus Biomasse und bereits 50 Prozent aus Windenergie.

Weiterführende Links

BEWAG
Europäische Investitonsbank
UniCredit