14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Windpark Zurndorf repowert

Anlagen im ersten burgenländischen Windpark gegen moderne Modelle ausgetauscht

© Energie Burgenland
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Mit dem Windpark in Zurndorf begann 1995 die Erfolgsgeschichte der Windenergie im Burgenland. Die Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt ebneten den Weg für den massiven Ausbau der Windenergie seit 2003. Nachdem die Technologie im Windbereich eine rasante Entwicklung nahm, wurden schon nach einem Jahrzehnt die ersten Windenergieanlagen in Zurndorf „repowert“. Unter „Repowering“ versteht man das Ersetzen bereits bestehender Windenergieanlagen durch modernere und leistungsstärkere Modelle.

Der erste Schritt wurde 2005 gemacht, als zehn Anlagen mit je 500 kW abgebaut und durch drei Anlagen mit je 2 MW ersetzt wurden. Im Vorjahr erfolgte dann die zweite Maßnahme: 2012 wurden drei Anlagen mit je 600 kW abgebaut, danach ein Windrad mit 2,3 MW Leistung errichtet. Die Anlage geht demnächst in Betrieb.

Die Enercon-Anlage des Typs E-82 E2 hat eine Nabenhöhe von 108 Metern, einen Rotor-Durchmesser von 82 Metern und erzeugt jährlich rund fünf Mio. kWh. Mit dieser Strommenge können rund 1450 Haushalte mit grünem Strom versorgt werden. „Damit ist das Repowering in Zurndorf vorerst abgeschlossen“, erklärt Michael Gerbavsits, Vorstandssprecher von Energie Burgenland. „Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit weniger Windrädern wird eine größere Menge an Strom erzeugt. Repowering bietet auch mittelfristig eine ganz interessante Perspektive für das Burgenland.“


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Aussendung: Energie Burgenland