14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Windmühlen in der Brandungszone

Staatz-Kautendorf stand am vergangenen Wochenende im Zeichen eines Festes rund um die Kraft des Windes: mehr als zweihundert Besucher erklommen den Schlichtenberg um ihre Sinne vom Wind in verschiedenster Gestalt umspielen zu lassen

© Windkraft Simonsfeld
 © Windkraft Simonsfeld

Blech- und Holzbläser wechselten einander mit Musikstücken ab. Windgebäck lockte die Freunde von Süßspeisen. An einer Windmühle zum Trennen von Schrot und Korn durften Besucher selbst Hand an legen. Eine Vogelscheuche, die mit der Kraft des Windes ungebetene gefiederte Gäste aus Weingärten fernhalten soll – in der Steiermark auch Klapotetz genannt – erinnerte an die lange Geschichte der Windkraftnutzung. Eine Fotoausstellung der IG Windkraft widmete sich der Ästhetik von modernen Windkraftwerken, die von Fotografen im Rahmen eines Wettbewerbes eingefangen wurde. Kinder der Volksschule zeigten ihre Basteleien und Zeichnungen zum Thema Windenergie.
Höhepunkt war die Enthüllung einer Skulptur mit Namen „Wind bewegt“: „Wind ist eine schöpferische Kraft die dem Menschen zum Nutzen gereicht. Sie repräsentiert die Abschleifungen der Zeit aber auch die Hoffnung nach einer sauberen Energiezukunft“, skizzierte der Künstler Jani Jan J., Schöpfer der Windskulptur in seiner Eröffnungsansprache. Nach der Enthüllung brachten Musiker der örtlichen Musikschule unter Leitung von Daniel Muck ein Musikstück mit Titel „Aura“ zur Uraufführung.
Die Windkraft Simonsfeld AG brachte sich in die aktuellen Diskussionen um Windkraftwerke mit einem Infostand in die Performance ein. Die Entstehung der Windskulptur wurde mit finanzieller Unterstützung der Windkraft Simonsfeld AG geschaffen.

Video des Events

Weiterführende Links

Homepage des Künstlers Jani Jan J.
Homepage "Windmühlen in der Brandungszone"
Weitere Tag des Windes Feste
Siegerbilder des Foto-Wettbewerbs der IG Windkraft


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Weitere Infos: Windkraft Simonsfeld