14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Braunkohletagebau: Vernichtet ganze Ortschaften in Deutschland

Für fünf neue Kohlegruben in der deutschen Lausitz sollen nochmals mehr als 3.000 Menschen ihre Heimat verlieren. Jetzt regt sich Widerstand

© Opa ohne Lobby
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Der Braunkohletagebau ist besonders flächen-intensiv. Laut dem (öffentlich-rechtlichen) Berliner Rundfunk RBB sind bereits seit den 60er Jahren über 3.000 Menschen abgesiedelt worden. Laut RBB ist eine weitere Umsiedlung von 810 Menschen notwendig. Darunter auch ein Friedhof. Zahlreiche Gebäude, wie etwa eine Kirche, müssen dem Bagger weichen. Die Initiative "Opa ohne Lobby", die sich gegen die Zerstörung der Landschaft durch den Braunkohletagbau einsetzt, spricht sogar von 3.000 Menschen, die ihre Heimat verlieren, wenn die neuesten Abbaupläne genehmigt werden.

Mehr denn je zeigt sich: Die Energiewende ist nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für die Menschen, die darin leben.

Weiterführende Links

Eine Initiative, mit der gegen die Zerstörung der Ortschaft Welzow-Süd demonstriert werden kann - opa-ohne-lobby.de
RBB-Bericht