14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Geschäftsjahr 2013/2014 bestätigt erfolgreichen Weg der Energie Burgenland zur Energiewende

Starkes Wachstum beim EGT (+31,6%) trotz stagnierendem Umsatz.

© Energie Burgenland
 © Energie Burgenland

„Wir stehen betriebswirtschaftlich auf einer nachhaltig gesunden Basis. Wir zählen zu jenen Energieunternehmen in Österreich, die am besten durch die Energiewende kommen“, erklärten Energie Burgenland Vorstandssprecher Michael Gerbavsits und Energie Burgenland Vorstand Alois Ecker anlässlich des Jahresabschlusses des burgenländischen Energie-Konzerns. So ist im Geschäftsjahr 2013/2014 ungeachtet eines stagnierenden Umsatzes bei 313,4 Mio. EUR (319,6 Mio. EUR im GJ 2012/13) das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 31,6% auf 23,7 Mio. EUR gewachsen. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung in erster Linie auf das Heben von Synergien nach der Fusion von BEWAG und BEGAS zur Energie Burgenland. Gleichzeitig konnten auch die Investitionen der Energie Burgenland im Vergleichszeitraum um 25,3% auf 57,9 Mio. EUR gesteigert werden.

„Neben dem betriebswirtschaftlichen Ergebnis war die gesamte Geschäftsentwicklung der Energie Burgenland im letzten Geschäftsjahr sehr erfolgreich“, resümierten Gerbavsits und Ecker, „wir konnten in vielerlei Hinsicht bei der Ökostromproduktion und -versorgung im Burgenland neue Ziele und Rekorde erreichen.“

So gab es bereits im April 2014 im Bereich der Windkraft den ersten großen Erfolg zu feiern: Im Zeitraum 1997 bis April 2014 hat die Energie Burgenland fünf Milliarden Kilowattstunden sauberen Strom aus Windenergie erzeugt. Eine Menge, mit der die burgenländischen Haushalte für 12 Jahre mit elektrischer Energie versorgt werden könnten.

Windrekord

Im darauf folgenden Monat wurde mit Produktionsspitzen in Höhe von 200 GWh ein neuer Windrekord aufgestellt. Noch nie wurde in einem Monat so viel Windenergie ins Netz eingespeist. Mit dem erzeugten Windstrom könnten 46.000 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden.
Österreichs größter Windpark wurde im August 2014 im burgenländischen Andau in Betrieb genommen. Rund 190 Mio. Euro hat die Energie Burgenland in den Windpark investiert. 79 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 237 MW stehen im Windpark, 38 davon betreibt die Energie Burgenland.

Der enorme Andrang bei den zwei Bürgerbeteiligungsmodellen, bei denen innerhalb weniger Stunden alle Anteile an den Windenergieanlagen „Enercon101“ im Windpark Baumgarten verkauft waren, zeigt die große Verbundenheit der Burgenländerinnen und Burgenländer mit dem Unternehmen.


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Aussendung: Energie Burgenland