14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

W.E.B-Windparks schaffen neuen Lebensraum für gefährdete Vogelarten

Elf Greifvogelarten profitieren von Windpark

© Changhua Coast Conservation Action/Flickr
 © Changhua Coast Conservation Action/Flickr

Ein beliebtes Argument engagierter Windkraftgegner ist immer die angebliche Gefährdung diverser Vogelarten durch Windparks und Windturbinen. Dass bei sorgfältiger Planung und verantwortungsvoller Umsetzung das genaue Gegenteil der Fall ist, zeigt die WEB Windenergie AG in Pfaffenschlag.

Bei der Errichtung des W.E.B-Windparks Dürnkrut/Götzendorf (Inbetriebnahme 2013) wurden bei der UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) sogenannte Ausgleichsflächen vorgeschrieben. Diese Maßnahmen zeigen jetzt erste Erfolge, was die Auswirkungen auf den Lebensraum diverser Großvögel betrifft. Laut einer Studie des Landschaftsplaners DI Thomas Zuna-Kratkys profitieren der Weißstorch, Graugänse und nicht weniger als 11 Greifvogelarten -darunter Kaiseradler, Seeadler, Rotmilan und Schwarzmilan - von den entstandenen Brachen, die in großer Zahl Nagetiere als Grundnahrungsmittel für die gefährdeten Vogelarten zurückbrachte.

Verschwundener Triel kehrt zurück

Ähnlich verhält es sich bei einem großen W.E.B-Projekt in Frankreich. Hier plant das Waldviertler Vorzeigeunternehmen in der Region Champagne-Ardenne mit knapp 40MW Gesamtkapazität den größten Windpark ihrer Geschichte. Durch exzessive landwirtschaftliche Nutzung hat man dem Triel dort allerdings fast den Lebensraum und seine Brutgebiete genommen. Durch den Windpark und den damit entstehenden Brachflächen erhält der Triel wieder seinen Lebensraum zurück.

Vogelschutzorganisation plant Windpark

In diesem Zusammenhang gibt es auch eine interessante Meldung aus England. Die größte britische Vogelschutzorganisation RSPB (Royal Society for the Protection of Birds) plant bei ihrer Zentrale eine Windkraftanlage zu errichten, als Zeichen dafür, dass die größte Gefährdung ihrer "Klienten" nicht von Windkraftanlagen sondern von der CO2-Emision der fossilen Kraftwerke ausgeht.


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Quelle/Aussendung: WEB Windenergie AG