14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

China: Wind statt Kohle auf dem Vormarsch

Während die Kohleförderung in China abnimmt, hat China die Führung beim Windkraftausbau übernommen

China zeigt derzeit vor, wohin die Reise geht: Weg von der Kohle, hin zur Windkraft. Immer öfter zeigt sich, dass Kohlekraftwerke unrentabel werden. Das schlägt sich bereits in den Kohle-Fördermengen nieder. Laut einem aktuellen ORF-Bericht ist China der größte Kohleverbraucher weltweit. Obwohl die Wirtschaft im "Reich der Mitte" noch immer um über 7% gewachsen ist, ist die Kohleförderung dort erstmals gefallen.

Wissenswertes

Durch die gesundheitlichen Folgen der Verbrennung von Kohle (inkl. Stahlerzeugung) in Österreich entstehen:
pro Jahr 120 vorzeitige Todesfälle
21.000 Asthmaanfälle und
gesellschaftliche Folgekosten in Höhe von 194 Mio. Euro

Kohle ist ausserdem für ein modernes Energiesystem kontraproduktiv, da Kohlekraftwerke relativ unflexibel in der Leistung geregelt werden können. Um die Energiewende zu beschleunigen, wäre es Zeit, einen europaweiten Kohle-Ausstieg einzufordern.

Weiterführende Links

Zum Orf-Artikel: Weniger Kohle in China weckt Hoffnungen
Pressemeldung: Starker Ausbau der Windenergie weltweit
Wissenswerte Informationen von Global 2000 zur klimaschädlichen und tödlichen Kohleverbrennung in Österreich