14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Deutsche Forscher fordern Klimabeitrag für Kohlestrom

Über 50 Erstunterzeichner richteten Ende April in einem offenen Brief die Forderung nach einem Klimabeitrag für die Kohleverstromung an die deutsche Bundesregierung.

Energieexperten fordern Beitrag für Umweltverschmutzung durch Kohlekraft

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Über 50 Erstunterzeichner richteten Ende April in einem offenen Brief die Forderung nach einem Klimabeitrag für die Kohleverstromung an die deutsche Bundesregierung.

Unter der Leitung des Forum ökoloigsch soziale Marktwirtschaft (FÖS) unterstrichen die Forscher die Notwendigkeit eines höheren Beitrags der derzeit hoch subventionierten Kohleverstromung um das deutsche Klimaziel einer Emissionsreduktion um 40% zu erreichen. Aufgrund der derzeit künstlich niedrig gehaltenen Kosten für Verschmutzungsrechte in Form von CO2 Zertifikaten könnte so vermieden werden, dass die fossile Energiewirtschaft hier weiter umweltschädlich Strom erzeugt dessen Nachteile die Gesellschaft tragen muss.

Ein derzeit in Diskussion befindlicher „Klimabeitrag“ von solchen Kraftwerken der deutschen Bundesregierung findet im offenen Brief deutliche Unterstützung. Da die Kosten für Börsestrom nur minimal erhöht würden und ein Anreiz bestünde, effizientere und sauberere Kraftwerke zu errichten, könnte so ein sanfter Strukturwandel herbeigeführt werden.

Da Österreich und Deutschland einen gemeinsamen Strommarkt unterhalten und Verschmutzung natürlich keine Grenzen kennt, hätte ein Klimabeitrag so auch positive Auswirkungen auf Österreich und ganz Europa.

Wissenschaftliche Unterstützer können dieses Anliegen auch weiterhin unterstützen. Kontaktpartner hierfür ist Swantje Küchler am Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft: swantje.kuechler@foes.de

Weiterführende Links

Link "offener Brief für Klimabeitrag"