14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Salzburg will bis 2050 klimaneutral und energieautonom sein

Mit einem "Masterplan Klima und Energie 2020" will die Salzburger Landesregierung die Energiewende im Bundesland schaffen.

Bis 2020 soll es auch in Salzburg Windräder geben. Konkret soll bis zu diesem Jahr der Ausstoß der Treibhausgase um 30 Prozent unter dem Wert von 2005 liegen, der Anteil Erneuerbarer Energieträger soll in diesem Jahr bereits die Hälfte des Gesamtverbrauchs ausmachen, hieß es am Donnerstag bei der Präsentation des Plans.

Derzeit beträgt der Anteil an erneuerbarer Energie in Salzburg 46 Prozent. Das sei der zweitbeste Wert in Österreich hinter Kärnten, sagte Energie-Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP) beim Pressegespräch. "Wir sind ziemlich weit, aber jeder zusätzliche Meter wird schwierig." Und Schwaiger stellte auch eines klar: Wer glaube, dass man alternative Energieerzeugung in der Landschaft nicht sieht, werde feststellen müssen, dass es dies kaum gebe.

Andere und vor allem weniger Energie

Neben dem Umstieg auf erneuerbare Energie soll vor allem auch Energie gespart werden, bis 2050 um die Hälfte, nannte Umweltreferentin LHStv. Astrid Rössler (Grüne) die Vorgabe. Bereits in fünf Jahren sollen 122 Kilotonnen CO2-Äquivalent eingespart werden. Der größte Teil davon (68 Kilotonnen) soll durch den Austausch von Ölkesseln erfolgen, wobei laut Rössler nach Übergangsfristen auch einmal ein Verbot solcher Anlagen denkbar ist.

Windräder sollen kommen

Und geht es nach den Plänen der Regierung, soll es 2020 auch in Salzburg Windräder geben. Das Ziel seien bis dahin 20 Anlagen, sagte Schwaiger.

Die Ziele für 2020 sind für die Landesregierung nur ein Zwischenschritt des Masterplans. Denn bis 2050 will das Land Salzburg "klimaneutral, energieautonom und nachhaltig" sein, wie es in dem Papier heißt.

Weiterführende Links

Masterplan Klima und Energie 2020 im Detail