14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Greenpeace und WWF: Österreich erneut schlecht bei internationalem Klimaschutzranking

Künftige Bundesregierung muss Klimaschutz höchste Priorität einräumen

© Thomas Einberger / Greenpeace | ninell (Fotolia)
 © Thomas Einberger / Greenpeace | ninell (Fotolia)

Heute hat die Umweltschutzorganisation Germanwatch im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Bonn den internationalen Klimaschutz-Index präsentiert. Österreich schneidet bei diesem Ranking, das die Klimabilanz von insgesamt 57 Staaten miteinander vergleicht, erneut schlecht ab und landet auf dem 35. Platz. Das Land hat sogar weniger Punkte als im Vorjahr erhalten, statt 52 nur mehr 49,5 von 100 möglichen Punkten. Der einzige Grund, weshalb Österreich trotzdem eine bessere Platzierung als 2016 erreicht, ist das noch schlechtere Abschneiden anderer Länder. Greenpeace fordert jetzt von der künftigen Bundesregierung, Klimaschutz höchste Priorität einzuräumen.

Greenpeace fordert daher von der zukünftigen Bundesregierung, Klimaschutz höchste Priorität einzuräumen und bereits im Regierungsprogramm konkrete Maßnahmen zu verankern: Ein neues Ökostromgesetz mit ausreichenden Mitteln für den Ausbau von Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, die Erhöhung der Mittel für thermische Sanierung auf 300 Millionen Euro pro Jahr sowie ein massiver Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel sind nur einige Beispiele.

Den Klimaschutz-Index sowie die Ergebnisse für Österreich finden Sie unter: http://bit.ly/2zJeWda

Der WWF sieht es in der heutigen Aussendung ähnlich: Mittelmäßiges Österreich muss endlich seine Hausaufgaben machen "Umweltschädliche Subventionen müssen endlich abgeschafft werden“, sagt WWF-Experte Karl Schellmann. Parallel dazu brauche es einen schrittweisen Ausstieg aus allen fossilen Energien in den Bereichen Mobilität, Gebäude und Kraftwerks-Infrastruktur.

Weiterführende Links

Aussendung: WWF
Aussendung: IG Windkraft


_____
Weitere Infos - www.greenpeace.at