14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Erneuerbare Energien hoch im Kurs: Österreichs Jugend setzt verstärkt auf Elektromobilität

Der Ausbau erneuerbarer Energien hat beim Großteil der österreichischen Bevölkerung ungebrochen einen hohen Stellenwert. Das bestätigt eine aktuelle Studie vom Institut für Strategisches Management der WU, Deloitte Österreich und Wien Energie.

© Jürgen Pletterbauer
 © Jürgen Pletterbauer

Im Rahmen der Studie „Erneuerbare Energien in Österreich“ untersuchten das Institut für Strategisches Management der WU, Deloitte Österreich und Wien Energie zum dritten Mal aktuelle Einstellungen der ÖsterreicherInnen zum Thema. Das Ergebnis: Deutliche 85 Prozent ziehen die Weiterentwicklung erneuerbarer Energietechnologien der stärkeren Nutzung fossiler Energieträger vor. Eine große Mehrheit von 81 Prozent erwartet sich dadurch ein nachhaltigeres Wirtschaftswachstum. Die Stimmungslage ist damit drei Jahre in Folge sehr positiv. Erstmals wurde in der aktuellen Studie auch ein Schwerpunkt auf junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren gelegt. Hier zeigt sich, dass diese mehr Wert auf die Stromherkunft legen, die Generationengerechtigkeit betonen und verstärkt auf Elektromobilität setzen.

Hauptargument Umweltschutz – 67 Prozent gegen Ölheizungen, 46 Prozent für Verbot von alten Dieselfahrzeugen

Der wichtigste Grund für den Ausbau erneuerbarer Energien bleibt der Umweltschutz. Dieser ist für 84 Prozent der ÖsterreicherInnen das entscheidende Argument. Dadurch treffen auch einschneidende Maßnahmen und Verbote auf breite Zustimmung. Nahezu die Hälfte der Befragten befürwortet ein Verbot von älteren Dieselfahrzeugen in Innenstädten und 67 Prozent sprechen sich für ein Verbot von Ölheizungen in Neubauten aus. Den Bau von Windkraftanlagen in landschaftlich schönen oder unter Naturschutz stehenden Gebieten unterstützen 60 Prozent.

Aussendung: Deloitte Österreich

Weiterführende Links

Zum Download: Studie "Erneuerbare Energien in Österreich 2017"