14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Windpark Stubalm: Energie Steiermark mit an Bord

Groß-Offensive in Sachen Erneuerbare Energie: Regionales Investment von bis zu 65 Millionen Euro angepeilt

Bis zu 20 Windräder könnten rund 40.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen - Umweltverträglichkeitsprüfung derzeit im Gang

© Steiermark
 © Steiermark

Die Stubalm Windpark Penz GmbH und die Energie Steiermark sind ab sofort Partner und wollen die Pläne für einen Windpark auf der steirischen Stubalm gemeinsam weiterentwickeln. Das von Familie Penz im Jahr 2015 gestartete Projekt sieht die Errichtung von bis zu 20 Windrädern auf einer Seehöhe zwischen 1400 und 1700 Meter vor. Mit einer Leistung von maximal 64 Megawatt (MW) und einer Jahreserzeugung von 111 Gigawattstunden (GWh) könnten diese bis zu 40.000 Haushalte mit grüner Windenergie versorgen. Das geplante Investitionsvolumen liegt bei rund 65 Millionen Euro.

„Wir wollen unsere grüne Strategie in Sachen Erneuerbare Erzeugung forcieren und das große heimische Potential an Windenergie gezielt nützen, um die Klima- und Energiestrategie des Landes Steiermark in die Tat umzusetzen“, so der Vorstandssprecher der Energie Steiermark, Christian Purrer. „In Summe planen wir für die kommenden Jahre rund 100 neue Windräder mit einer Gesamtleistung von rund 300 Megawatt (MW) zu errichten. Die Umsetzung ist jedoch unmittelbar mit der künftigen Förderungs-Situation verknüpft, wir müssen die Wirtschaftlichkeit der Anlagen sicherstellen.“ Dies gilt übrigens auch für das Projekt auf der Stubalm, daher muss das künftige Szenario in Sachen Ökostrom vor einem entsprechenden Baubeschluss noch abgewartet werden. „Die geplante Investition von 65 Millionen Euro würde jedenfalls für einen wichtigen regionalen Wirtschafts-Impuls sorgen“.

„Wir freuen uns, in diese Partnerschaft mit Familie Penz unsere Erfahrung im Bereich Erneuerbare Energie einbringen zu können“, so Vorstandsdirektor Martin Graf. Über 30 einzelne Öko-Maßnahmen garantieren den sorgsamen Umgang mit Flora und Fauna. Die Region wurde vom Land Steiermark erfreulicherweise bereits im Vorfeld als Vorrangzone für Windenergie definiert. Jetzt hoffen wir auf ein entsprechendes Unterstützungs-Signal des Bundes“.

Eigentümerverteter Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer: Grüner Strom für die Steiermark aus unseren steirischen Regionen. Das ist unser Erfolgsmodell, das wir durch diese Investition weiter verstärken. Mehr Wertschöpfung in unseren Regionen und ein ganz wesentlicher Schritt zu einer CO2-freien Stromproduktion in der Steiermark", freut sich Schickhofer.

Jede einzelne Windanlage spart gegenüber einem konventionellen Kraftwerk rund 2600 Tonnen CO2 jährlich ein.