14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Kosten für Ausgleichsenergie bei Ökostromförderung stark gesunken

Verbesserungen durch OeMAG sparten in 3 Jahren rund EUR 60 Mio. ein

© EVN
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Im Bereich der bundesweiten Ökostromförderung betragen die Aufwendungen für Ausgleichsenergie für das Jahr 2018 nur mehr EUR 25,4 Mio. Somit sind die Kosten vom Höchststand in Höhe von rd. EUR 85,2 Mio im Jahr 2015 um beinahe EUR 60 Mio. gesunken. Damit ist es OeMAG gelungen, den Aufwand für Ausgleichsenergie beinahe zu vierteln.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass die Kosten trotz deutlichem Anstieg des Ökostroms aus Windkraft stark gesunken sind. Zu verdanken ist diese positive Entwicklung vor allem der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Prognose, Einbindung von Echtzeit-Messwerten und Intraday-Vermarktung von Fahrplanabweichungen durch APG als Dienstleister. Alleine die Intraday-Vermarktung führte im Jahr 2018 zu einer Kostenreduktion von insgesamt rd. EUR 6,2 Mio. Die jüngsten Entwicklungen bei den Aufwendungen für Ausgleichsenergie sind insofern auch besonders erfreulich, zumal die Kosten für den Anfall von Ausgleichsenergie letztlich überwiegend von den Endverbrauchern über die Ökostrompauschale und Ökostromförderbeitrag getragen werden.

Im Bereich der Förderung von Photovoltaikanlagen zeigen sich ebenfalls besonders positive Entwicklungen

Aufgrund der letzten Änderungen des Ökostromgesetzes konnten bei der Tarifförderung im Jahr 2018 rund 4.500 Anträge im Kontingent berücksichtigt werden. Im Vergleich zum Jahr 2017 bedeutet dies eine Verdopplung der förderfähigen Anträge. Zusätzlich konnten durch die neue Investitionsförderung ca. 1.800 Photovoltaikanlagen und ca. 650 Stromspeicher gefördert werden. Somit wächst die Anzahl der in die Öko-Bilanzgruppe einspeisenden Anlagen stetig weiter und beläuft sich bereits auf mehr als 27.000 Anlagen, deren installierte Leistung bei fast 4.000 MW liegt. Der geförderte Ökostrom entspricht mittlerweile einem Anteil von ca. 18 % am Endverbrauch aus öffentlichen Netzen in Österreich.

Die deutliche Reduktion der Kosten für Ausgleichsenergie sowie die jüngsten Weiterentwicklungen in der Förderabwicklung liefern insbesondere im Hinblick auf die künftige Zielerreichung und Ausgestaltung wertvolle Beiträge.

Weiterführende Links

Zur Original-Aussendung der OeMAG