14. Österreichisches Windsymposium24. bis 25. November 2020

Windstrom senkt Gesundheitsschäden - Studie zeigt Vor- und Nachteile zukünftiger Stromerzeugungstechnologien auf.

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat anhand von Computersimulationen die Vor- und Nachteile der drei wichtigsten Wege zur Dekarbonisierung untersucht. Im Fokus standen die Umweltauswirkungen: Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf.

Das Ergebnis

[1406876318976132_2.jpg]
 

Eine Umstellung der Stromerzeugung auf Wind- und Sonnenenergie bringt die meisten Vorteile für die Gesundheit von Mensch und Planet. Von diesem Umsteuern profitiert vor allem die menschliche Gesundheit. Das ist insbesondere auf eine Verringerung der durch Verbrennen von Kohle und Öl hervorgerufenen Luftverschmutzung zurückzuführen. Zudem sind die Lieferketten für Wind- und Solarenergie viel sauberer als der Abbau von Kohle und das Bohren nach Öl.
Stattdessen eine vorwiegend konventionelle Kraftwerkstruktur beizubehalten und dabei auf Technologien wie die Abspaltung und Speicherung von CO2 umzustellen, würde erheblich zu Lasten der Umwelt gehen: Der enorme Flächenbedarf würde die Artenvielfalt bedrohen und es würden weiterhin Schadstoffe freigesetzt.



Aussendung der Fachegantur Windenergie 
Zur detaillierten Aussendung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (2019) : "Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich"